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Amtliche Abkürzung:BVerfGG
Fassung vom:18.07.2017 Fassungen
Gültig ab:29.07.2017
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 1104-1
Gesetz über das Bundesverfassungsgericht
Bundesverfassungsgerichtsgesetz
§ 13 [Zuständigkeit des Gerichts]
Das Bundesverfassungsgericht entscheidet
1.
über die Verwirkung von Grundrechten (Artikel 18 des Grundgesetzes),
2.
über die Verfassungswidrigkeit von Parteien (Artikel 21 Abs. 2 des Grundgesetzes),
2a.
über den Ausschluss von Parteien von staatlicher Finanzierung (Artikel 21 Absatz 3 des Grundgesetzes),
3.
über Beschwerden gegen Entscheidungen des Bundestages, die die Gültigkeit einer Wahl oder den Erwerb oder Verlust der Mitgliedschaft eines Abgeordneten beim Bundestag betreffen (Artikel 41 Abs. 2 des Grundgesetzes),
3a.
über Beschwerden von Vereinigungen gegen ihre Nichtanerkennung als Partei für die Wahl zum Bundestag (Artikel 93 Absatz 1 Nummer 4c des Grundgesetzes),
4.
über Anklagen des Bundestages oder des Bundesrates gegen den Bundespräsidenten (Artikel 61 des Grundgesetzes),
5.
über die Auslegung des Grundgesetzes aus Anlaß von Streitigkeiten über den Umfang der Rechte und Pflichten eines obersten Bundesorgans oder anderer Beteiligter, die durch das Grundgesetz oder in der Geschäftsordnung eines obersten Bundesorgans mit eigenen Rechten ausgestattet sind (Artikel 93 Abs. 1 Nr. 1 des Grundgesetzes),
6.
bei Meinungsverschiedenheiten oder Zweifeln über die förmliche oder sachliche Vereinbarkeit von Bundesrecht oder Landesrecht mit dem Grundgesetz oder die Vereinbarkeit von Landesrecht mit sonstigem Bundesrecht auf Antrag der Bundesregierung, einer Landesregierung oder eines Viertels der Mitglieder des Bundestages (Artikel 93 Abs. 1 Nr. 2 des Grundgesetzes),
6a.
bei Meinungsverschiedenheiten, ob ein Gesetz den Voraussetzungen des Artikels 72 Abs. 2 des Grundgesetzes entspricht, auf Antrag des Bundesrates, einer Landesregierung oder der Volksvertretung eines Landes (Artikel 93 Abs. 1 Nr. 2a des Grundgesetzes),
6b.
darüber, ob im Falle des Artikels 72 Abs. 4 die Erforderlichkeit für eine bundesgesetzliche Regelung nach Artikel 72 Abs. 2 nicht mehr besteht oder Bundesrecht in den Fällen des Artikels 125a Abs. 2 Satz 1 nicht mehr erlassen werden könnte, auf Antrag des Bundesrates, einer Landesregierung oder der Volksvertretung eines Landes (Artikel 93 Abs. 2 des Grundgesetzes),
7.
bei Meinungsverschiedenheiten über Rechte und Pflichten des Bundes und der Länder, insbesondere bei der Ausführung von Bundesrecht durch die Länder und bei der Ausübung der Bundesaufsicht (Artikel 93 Abs. 1 Nr. 3 und Artikel 84 Abs. 4 Satz 2 des Grundgesetzes),
8.
in anderen öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten zwischen dem Bund und den Ländern, zwischen verschiedenen Ländern oder innerhalb eines Landes, soweit nicht ein anderer Rechtsweg gegeben ist (Artikel 93 Abs. 1 Nr. 4 des Grundgesetzes),
8a.
über Verfassungsbeschwerden (Artikel 93 Abs. 1 Nr. 4a und 4b des Grundgesetzes),
9.
über Richteranklagen gegen Bundesrichter und Landesrichter (Artikel 98 Abs. 2 und 5 des Grundgesetzes),
10.
über Verfassungsstreitigkeiten innerhalb eines Landes, wenn diese Entscheidung durch Landesgesetz dem Bundesverfassungsgericht zugewiesen ist (Artikel 99 des Grundgesetzes),
11.
über die Vereinbarkeit eines Bundesgesetzes oder eines Landesgesetzes mit dem Grundgesetz oder die Vereinbarkeit eines Landesgesetzes oder sonstigen Landesrechts mit einem Bundesgesetz auf Antrag eines Gerichts (Artikel 100 Abs. 1 des Grundgesetzes),
11a.
über die Vereinbarkeit eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses mit dem Grundgesetz auf Vorlage nach § 36 Abs. 2 des Untersuchungsausschussgesetzes,
12.
bei Zweifeln darüber, ob eine Regel des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts ist und ob sie unmittelbar Rechte und Pflichten für den einzelnen erzeugt, auf Antrag des Gerichts (Artikel 100 Abs. 2 des Grundgesetzes),
13.
wenn das Verfassungsgericht eines Landes bei der Auslegung des Grundgesetzes von einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts oder des Verfassungsgerichts eines anderen Landes abweichen will, auf Antrag dieses Verfassungsgerichts (Artikel 100 Abs. 3 des Grundgesetzes),
14.
bei Meinungsverschiedenheiten über das Fortgelten von Recht als Bundesrecht (Artikel 126 des Grundgesetzes),
15.
in den ihm sonst durch Bundesgesetz zugewiesenen Fällen (Artikel 93 Abs. 3 des Grundgesetzes).

Fußnoten ausblendenFußnoten

§ 13 Eingangssatz: IdF d. Art. 1 Nr. 1 Buchst. a G v. 22.8.2002 I 3386 mWv 30.8.2002
§ 13 Nr. 2a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 G v. 18.7.2017 I 2730 mWv 29.7.2017
§ 13 Nr. 3a: Eingef. durch Art. 3 Nr. 1 G v. 12.7.2012 I 1501 mWv 19.7.2012
§ 13 Nr. 6: IdF d. Art. 2 G v. 1.12.2009 I 3822 mWv 4.12.2009
§ 13 Nr. 6a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 nach Maßgabe d. Art. 2 G v. 16.7.1998 I 1823 (BVerfGGuaÄndG) mWv 23.7.1998
§ 13 Nr. 6b: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 Buchst. a G v. 5.9.2006 I 2098 mWv 12.9.2006
§ 13 Nr. 11a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 Buchst. b G v. 22.8.2002 I 3386 mWv 30.8.2002
§ 13 Nr. 15: IdF d. Art. 1 Nr. 1 Buchst. b G v. 5.9.2006 I 2098 mWv 12.9.2006

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§ 13 BVerfGG wird von folgenden Dokumenten zitiert ausblenden§ 13 BVerfGG wird von folgenden Dokumenten zitiert

A. BVerfGBes 2015-11-24, gültig ab 01.01.2021
A. BVerfGBes 2015-11-24, gültig ab 01.01.2020 bis 31.12.2020
A. BVerfGBes 2015-11-24, gültig ab 01.01.2019 bis 31.12.2019
A. BVerfGBes 2015-11-24, gültig ab 01.01.2018 bis 31.12.2018
§ 15 BVerfGG, gültig ab 29.07.2017
§ 28 BVerfGG, gültig ab 29.07.2017
Zweiter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 29.07.2017
A. BVerfGBes 2015-11-24, gültig ab 01.01.2017 bis 31.12.2017
A. BVerfGBes 2015-11-24, gültig ab 01.01.2016 bis 31.12.2016
§ 31 BVerfGG, gültig ab 08.09.2015
§ 22 BVerfGGO 2015, gültig ab 14.03.2015
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2015 bis 31.12.2015
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2014 bis 31.12.2014
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2013 bis 31.12.2013
Sechzehnter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 19.07.2012
Siebzehnter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 19.07.2012
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2012 bis 31.12.2012
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2011 bis 31.12.2011
§ 66a BVerfGG, gültig ab 04.08.2009
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2009 bis 31.12.2010
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.2008 bis 31.12.2008
§ 14 BVerfGG, gültig ab 12.09.2006
Sechzehnter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 12.09.2006 bis 18.07.2012
§ 14 BVerfGG, gültig ab 19.12.2003 bis 11.09.2006
§ 31 BVerfGG, gültig ab 19.12.2003 bis 07.09.2015
§ 66a BVerfGG, gültig ab 30.08.2002 bis 03.08.2009
Elfter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 30.08.2002
§ 36 PUAG, gültig ab 26.06.2001
§ 14 BVerfGG, gültig ab 23.07.1998 bis 18.12.2003
§ 15 BVerfGG, gültig ab 23.07.1998 bis 28.07.2017
Zehnter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 23.07.1998
§ 22 BVerfGGO 1986, gültig ab 19.03.1996 bis 13.03.2015
A. BVerfGBes 1993-11-15, gültig ab 01.01.1994 bis 31.12.2007
§ 14 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis (gegenstandslos)
§ 14 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis 22.07.1998
§ 15 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis (gegenstandslos)
§ 15 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis 22.07.1998
§ 28 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis 28.07.2017
§ 31 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis (gegenstandslos)
§ 31 BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis 18.12.2003
§ 34a BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Erster Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Zweiter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993 bis 28.07.2017
Dritter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Vierter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Fünfter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Sechster Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Siebenter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Achter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Neunter Abschnitt BVerfGG, gültig ab 11.08.1993
Dies sind die aktuellsten 50 zitierenden Gesetze

Dieses Gesetz wurde von 6 Normen geändert ausblendenDieses Gesetz wurde von 6 Normen geändert

 


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