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Gericht:Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 3. Senat
Entscheidungsdatum:13.09.2018
Aktenzeichen:3 S 1465/18
ECLI:ECLI:DE:VGHBW:2018:0913.3S1465.18.00
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 35 Abs 1 S 2 GemO BW, § 24 Abs 1 S 1 Nr 1 BauGB, § 46 VwVfG BW, § 1 Abs 1 VwVfG BW, § 35 Abs 1 S 1 GemO BW

Entscheidung über Nichtöffentlichkeit Gemeinderatssitzung gerichtlich uneingeschränkt überprüfbar

Leitsatz

1. Bei der Frage, ob das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner im Sinne des § 35 Abs. 1 Satz 2 GemO (juris: GemO BW) eine nichtöffentliche Verhandlung erfordern, steht dem Bürgermeister der Gemeinde kein Beurteilungsspielraum zu. Die Prüfung dieser Voraussetzungen unterliegt daher der uneingeschränkten gerichtlichen Kontrolle.(Rn.24)

2. Bei der Beachtung des § 35 Abs. 1 Satz 1 GemO (juris: GemO BW) handelt es wegen der Bedeutung des Grundsatzes der Öffentlichkeit um ein die Anwendung von § 46 LVwVfG (juris: VwVfG BW) ausschließendes absolutes Verfahrenserfordernis (im Anschluss an VGH Bad.-Württ., Urt. v. 23.6.2015 - 8 S 1386/14 - VBlBW 2016, 34).(Rn.30)

Fundstellen ausblendenFundstellen

Abkürzung Fundstelle VBlBW 2019, 114-116 (Leitsatz und Gründe)
Abkürzung Fundstelle BRS 86 Nr 77 (2018) (Leitsatz und Gründe)

weitere Fundstellen einblendenweitere Fundstellen ...

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend VG Karlsruhe, 3. Mai 2018, Az: 12 K 1100/16, Urteil

Diese Entscheidung zitiert ausblendenDiese Entscheidung zitiert


 


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