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Normgeber:Innenministerium
Justizministerium
Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Aktenzeichen:4103.B/0107
Erlassdatum:17.04.2014
Fassung vom:18.03.2019 Fassungen
Gültig ab:01.04.2019
Gültig bis:31.12.2025
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:3120, 3002
Fundstelle:Die Justiz 2014, 125
 

3.5.5
Sicherung der Blutproben


Die die körperliche Untersuchung und Blutentnahme anordnende oder eine von ihr zu beauftragende Person soll bei dem gesamten Blutentnahmevorgang zugegen sein. Sie hat darauf zu achten, dass Verwechslungen von Blutproben bei der Blutentnahme ausgeschlossen sind.



Die bei der Blutentnahme anwesende Person ist auch für die ausreichende und vollständige Kennzeichnung der Blutprobe(n) verantwortlich. Zu diesem Zweck sollen mehrteilige Klebezettel verwendet werden, die jeweils die gleiche Identitätsnummer tragen.



Die für die Überwachung verantwortliche Person hat die Teile des Klebezettels vollständig und übereinstimmend zu beschriften. Ein Teil ist auf das mit Blut gefüllte Röhrchen aufzukleben. Der zweite Abschnitt ist auf den Untersuchungsauftrag (Anlage 2) aufzukleben, der der Untersuchungsstelle übersandt wird. Ihm ist zugleich der dritte Abschnitt lose anzuheften. Er ist nach Feststellung des Blutalkohol- oder Drogengehalts für das Gutachten zu verwenden, sofern nicht bei Ausdruck des Untersuchungsbefundes mittels EDV die Klebezettelnummer aufgedruckt wird. Der vierte Teil des Klebezettels ist in die Ermittlungsvorgänge einzukleben. Bei einer zweiten Blutentnahme ist auf den Klebezetteln die Reihenfolge anzugeben. Die Richtigkeit der Beschriftung ist von der Ärztin oder dem Arzt zu bescheinigen.



Wenn eine Untersuchung sowohl auf Blutalkohol als auch Betäubungsmittel oder Medikamente vorgenommen werden soll, sind zwei Röhrchen Blut zu entnehmen. Bei Verdacht auf Kokain- oder Opiumkonsum ist jeweils ein Glasröhrchen mit und eines ohne Fluoridbeschichtung zu verwenden.



Die bruchsicher verpackten Röhrchen sind auf dem schnellsten Weg, grundsätzlich spätestens an dem auf den Tag der Blutentnahme folgenden Werktag, wobei der Samstag insoweit nicht als Werktag gilt, der Untersuchungsstelle zuzuleiten. Bis zur Übersendung sind die Blutproben möglichst vor Lichteinfluss geschützt und kühl, aber ungefroren zu lagern.



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