Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken pdf Dokument Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelvorschrift
Aktuelle Gesamtvorschrift
Blättern zur vorhergehenden Verwaltungsvorschrift Blättern in der Vorschrift Blättern zur nachfolgenden Verwaltungsvorschrift
Normgeber:Ministerium für Soziales und Integration
Aktenzeichen:55 - 5451.4-500/ 3
Erlassdatum:20.10.2020
Fassung vom:20.10.2020
Gültig ab:01.01.2021
Gültig bis:31.12.2025
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2125
Fundstelle:GABl. 2020, 840
 

5.6
Planung und Qualitätssicherung


5.6.1
Aufgabenwahrnehmung; Dokumentation


5.6.1.1
Die Leistungen werden gefördert, wenn sie sich in eine Planung auf der Ebene des Stadt- oder Landkreises einfügen und der Stadt- oder Landkreis auf freiwilliger Basis die Aufgaben der Bedarfsplanung, Koordination und finanziellen Abwicklung wahrnimmt.


5.6.1.2
Hinsichtlich der Leistungsdokumentation der SpDi werden verbindliche, für alle Stadt- oder Landkreise geltende, Vereinbarungen getroffen In der Leistungsdokumentation werden auch die zusätzlichen Leistungen im Sinne von 5.2.8 aufgeführt.


Eine Auswertung der Arbeit der SpDi, etwa durch Jahresberichte, erfolgt im Rahmen der Dokumentation der Liga der freien Wohlfahrtspflege in aggregierter Form. Die Auswertung der Arbeit in den Gemeindepsychiatrischen Verbünden erfolgt im Rahmen der GPV-Dokumentation des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales, Städtetag Baden-Württemberg und Landkreistag Baden-Württemberg in aggregierter Form. Auch die zusätzlichen Leistungen im Sinne von 5.2.8 sollen dort in aggregierter Form dargestellt werden.


5.6.1.3
Der Stadt- oder Landkreis nutzt seinen Gestaltungsspielraum in der Gemeindepsychiatrie nach §§ 7 und 8 PsychKHG, um die verbindliche Kooperation der regionalen Leistungserbringer, zum Beispiel im GPV, und eine personenzentrierte Hilfeplanung zu bewirken. Gemeindepsychiatrische Zentren können dabei eine maßgebliche Rolle übernehmen.


5.6.2
Bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben wird der Stadt- oder Landkreis vom regionalen Steuerungsgremium (Gemeindepsychiatrischer Steuerungsverbund) beraten. Die Stadt- oder Landkreise führen den Vorsitz.


5.6.3
Das Sozialministerium beruft zu seiner Beratung in Fragen der psychiatrischen Versorgung und als Forum der Koordination der verschiedenen Beteiligten den Landesarbeitskreis Psychiatrie ein. Darin sind die kommunalen Landesverbände sowie Leistungsträger, Leistungserbringer Sozialverbände sowie Verbände der Betroffenen und Angehörigen vertreten.



Blättern zur vorhergehenden Verwaltungsvorschrift Blättern in der Vorschrift Blättern zur nachfolgenden Verwaltungsvorschrift