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Amtliche Abkürzung:HVVO
Fassung vom:03.05.2012 Fassungen
Gültig ab:12.05.2012
Gültig bis:30.12.2021
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2234-4
Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Vergabe von
Studienplätzen in zulassungsbeschränkten Studiengängen durch die Hochschulen
(Hochschulvergabeverordnung - HVVO)
Vom 13. Januar 2003*)

§ 6
Ablauf des Vergabeverfahrens

(1) Zunächst wird nur über die Hauptanträge entschieden (Hauptverfahren). Die dann noch verfügbaren Studienplätze werden in Nachrückverfahren vergeben; hierbei wird auch über die Hilfsanträge entschieden. An Nachrückverfahren nimmt teil, wer bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zugelassen ist.

(2) Wer die Voraussetzungen für die Berücksichtigung auf den nach § 9 zu bildenden Ranglisten erfüllt, wird auf allen diesen Ranglisten geführt. Bei der Auswahl werden die Ranglisten in folgender Reihenfolge berücksichtigt:

1.

Auswahl von ausländischen Staatsangehörigen (§ 18),

2.

Auswahl für ein Zweitstudium (§ 13),

3.

Vorwegauswahl (§ 14),

4.

Auswahl nach dem Ergebnis eines Auswahlverfahrens (§ 10),

5.

Auswahl nach Wartezeit (§ 11),

6.

Auswahl nach Härtegesichtspunkten (§ 12),

7.

Auswahl nach Ortsbindung im öffentlichen Interesse (§ 14 a).

Werden im Auswahlverfahren die Auswahlmaßstäbe nach § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 oder 7 angewendet, kann die Hochschule die Rangliste nach Satz 2 Nr. 5 vor der Rangliste nach Satz 2 Nr. 4 berücksichtigen. Studierfähigkeitstests und Auswahlgespräche nach § 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 und 7 können vor Ablauf der Bewerbungsfristen gemäß § 3 Abs. 1 durchgeführt werden; dabei muss gewährleistet sein, dass Personen, die bis zum Ablauf der Frist nach § 3 Abs. 1 die Hochschulzugangsberechtigung erhalten können, uneingeschränkt die Möglichkeit haben, am Verfahren teilzunehmen. In diesem Fall kann die Hochschule für die Teilnahme am Auswahlverfahren durch Satzung eine von § 3 Abs. 1 abweichende Frist festlegen und bestimmen, dass vom Auswahlverfahren ausgeschlossen ist, wer diese Frist versäumt. Bildet die Hochschule Quoten nach § 10 Absatz 1 Satz 4, legt sie die Reihenfolge, nach der die Ranglisten berücksichtigt werden, durch Satzung fest. Die Hochschulen können Studierfähigkeitstests gemeinsam durchführen oder eine Hochschule oder einen Dritten mit der Durchführung eines Studierfähigkeitstests beauftragen. Führt eine Hochschule oder eine andere Stelle den Studierfähigkeitstest für mehrere Hochschulen durch, bestimmen die beteiligten Hochschulen, an wen der Antrag auf Teilnahme am Test zu richten ist.

(3) Fordert die Hochschule bisher nicht zugelassene Personen zu einer Erklärung darüber auf, ob sie im Fall der Zulassung in Nachrückverfahren die Einschreibung für den betreffenden Studienplatz beantragen werden, ist die Erklärung bis zu dem von der Hochschule zu bestimmenden Termin abzugeben. Wer sich innerhalb dieser Frist nicht erklärt oder auf die Teilnahme an Nachrückverfahren verzichtet, nimmt insoweit am weiteren Verfahren nicht mehr teil.

(4) Die Hochschule kann die voraussichtliche Nichtannahme von Studienplätzen durch Überbuchung der Zulassungszahlen berücksichtigen.

(5) In Nachrückverfahren gelten die Absätze 1 bis 4 entsprechend mit der Maßgabe, dass zunächst nur berücksichtigt wird, wer den Studiengang als Hauptantrag genannt hat. Danach noch verfügbare Studienplätze werden in der sich aus den Benennungen ergebenden Reihenfolge an Personen vergeben, die den Studiengang als Hilfsantrag genannt haben.

(6) Die Hochschulen können abweichend von den Absätzen 1 und 5 durch Satzung bestimmen, dass im Vergabeverfahren Hilfsanträge wie Hauptanträge behandelt werden. In diesem Fall werden im Hauptverfahren auf den Ranglisten die Studiengänge berücksichtigt, die im Hauptantrag und in den Hilfsanträgen genannt sind. Wer eine Zulassung in einem Studiengang erhält, der mit Hilfsantrag genannt wurde, ist durch die Hochschule unter Fristsetzung zu einer Erklärung aufzufordern, ob die Teilnahme am ersten Nachrückverfahren für einen vorrangig genannten Studiengang erfolgen soll. Bei einer Zulassung zu einem vorrangig genannten Studiengang erlischt die frühere Zulassung. Abweichend von den Sätzen 2 bis 4 können die Hochschulen durch Satzung nach Satz 1 bestimmen, dass die Zulassungsanträge auch als gleichrangige Hauptanträge behandelt werden.

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Fußnoten ausblendenFußnoten

*)
[Gemäß § 39 Absatz 4 Satz 2 der Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Hochschulzulassung und das Anmeldeverfahren an den staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg vom 2. Dezember 2019 (GBl. S. 489) findet die Hochschulvergabeverordnung im Fall des § 39 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 letztmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 und im Fall des § 39 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 letztmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2021 Anwendung.
§ 39 Absatz 2 lautet:
”(2) Diese Verordnung findet erstmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung. Abweichend von Satz 1 findet
1. für die Studienplatzvergabe für das erste Fachsemester in grundständigen Studiengängen des Örtlichen Vergabeverfahrens Teil 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 und Unterabschnitt 3 erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2020/2021 Anwendung; abweichend hiervon finden, wenn die Hochschule mit dem Studiengang am Dialogorientierten Serviceverfahren teilnimmt, § 19 Sätze 1 und 3 , § 20 Absätze 3 und 4 sowie § 23 Absatz 3 Sätze 2, 5 und 6 erstmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2020 Anwendung,
2. für die Studienplatzvergabe für das erste Fachsemester in nicht-grundständigen Studiengängen des Örtlichen Vergabeverfahrens Teil 3 erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2021/2022 Anwendung; abweichend hiervon findet § 33 Absatz 3 Satz 2, Absätze 4 und 5 erstmals für das Vergabeverfahren zum Wintersemester 2020/2021 Anwendung.”]

 


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