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juris-Abkürzung:PopAkadPrV BW 2017
Fassung vom:22.12.2016
Gültig ab:21.01.2017
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2239-1
Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Prüfung in den Bachelor-Studiengängen »Musikbusiness«, »Popmusikdesign«
und »Weltmusik« an der Popakademie Baden-Württemberg
(Popakademie-PrüfungsVO)
Vom 22. Dezember 2016

§ 6
Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen
und Prüfungsleistungen

(1) Absolvierte Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen in demselben Studiengang an einer Universität oder Kunsthochschule oder einer gleichgestellten Hochschule werden ohne Gleichwertigkeitsprüfung anerkannt. Dasselbe gilt für Diplomvorprüfungen.

(2) Absolvierte Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen in anderen Studiengängen werden anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen und den Modul-Teilprüfungen des Grundstudiums oder Teilprüfungen der Bachelorprüfung besteht, die an der Popakademie ersetzt werden. Bei der Anerkennung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die außerhalb des Geltungsbereichs des Hochschulrahmengesetzes erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten.

(3) Einschlägige berufspraktische Tätigkeiten können als Studienleistungen, Modul-Teilprüfungen des Grundstudiums oder Teilprüfungen der Bachelorprüfung bis zur Hälfte der für den Studiengang insgesamt vorgesehenen Leistungspunkte anerkannt werden, sofern kein wesentlicher Unterschied zwischen der erworbenen Kompetenz und der Qualifikation, deren Anerkennung angestrebt wird, nachgewiesen werden kann. Eine Anerkennung ist nicht möglich, wenn der Antrag berufspraktische Tätigkeiten beinhaltet, die als Zulassungsvoraussetzung zum Studium gemäß § 1 Absatz 2 der Verordnung des Wissenschaftsministeriums über die Eignungsprüfung für die Popakademie Baden-Württemberg gelten.

(4) Werden Studien- und Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten, soweit die Notensysteme vergleichbar sind, zu übernehmen und nach Maßgabe des § 12 in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen. Bei nicht vergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk »bestanden« anstatt einer Note ins Zeugnis aufgenommen. Eine Kennzeichnung der Anerkennung im Zeugnis ist zulässig.

(5) Die Anerkennung von Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen, die an einer Hochschule oder einer Akademie in oder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, sowie die Anerkennung einschlägiger berufspraktischer Erfahrungen erfolgt von Amts wegen. Die Studierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Die Anerkennung von Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen nach Absatz 2 Satz 2 erfolgt auf Antrag der oder des Studierenden. Satz 2 findet Anwendung.

(6) Die Entscheidungen nach Absatz 1 bis 3 trifft der Prüfungsausschuss. Er kann die Entscheidungen allgemein oder im Einzelfall auf die Vorsitzende oder den Vorsitzenden übertragen.

 


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